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Bürgschaftserklärung (Vorlage)

Mit einer Bürgschaft verpflichtet sich der Bürge, für die Verbindlichkeit eines Dritten einzustehen. Das Gesetz nimmt diese Verpflichtung ernst: § 766 BGB verlangt die schriftliche Erteilung der Bürgschaftserklärung und schließt die elektronische Form ausdrücklich aus. Die Formvorschrift ist eine Warnfunktion — sie soll den Bürgen davor schützen, sich unbedacht zu binden.

Kann nicht elektronisch unterschrieben werden

Zur Gültigkeit des Bürgschaftsvertrags ist nach § 766 BGB die schriftliche Erteilung der Bürgschaftserklärung erforderlich; die Erteilung in elektronischer Form ist ausgeschlossen. Eine elektronisch unterschriebene Bürgschaft ist unwirksam — der Bürge haftet dann nicht.

Das Gesetz verlangt für dieses Dokument eine handschriftliche Unterschrift; es kann hier deshalb nicht elektronisch unterschrieben werden. Sie können die Vorlage weiterhin kostenlos herunterladen, ausdrucken und mit dem Stift unterschreiben. Was das Gesetz dazu sagt: § 766 BGB — Schriftform der Bürgschaftserklärung

Vorlage ausfüllen

Füllen Sie die Felder unten aus und laden Sie das fertig ausgefüllte Dokument herunter. Dieses Dokument muss handschriftlich unterschrieben werden — drucken Sie es aus und unterschreiben Sie mit dem Stift.

Schritt 1 von 3 · Bürge · Gläubiger · Hauptschuldner · Verbürgte Forderung

1. Bürge

2. Gläubiger

3. Hauptschuldner

4. Verbürgte Forderung

Der Bürge verbürgt sich für die Erfüllung der folgenden Verbindlichkeit des Hauptschuldners:

Kostenlos · ohne Konto · wird erst beim Herunterladen gespeichert

Über die Vorlage

Laden Sie die Vorlage kostenlos herunter, drucken Sie sie aus und lassen Sie den Bürgen eigenhändig unterschreiben. Nur der Bürge muss unterschreiben; die Annahme durch den Gläubiger ist formfrei. Wirksam „erteilt“ ist die Erklärung erst, wenn das handschriftlich unterschriebene Original dem Gläubiger übergeben wird — eine Kopie, ein Scan oder ein Fax genügt nicht.

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PDF zum Ausdrucken · bearbeitbares Word (.docx)

Was die Vorlage enthält

  • Bürge, Gläubiger und Hauptschuldner
  • Genaue Bezeichnung der verbürgten Hauptforderung
  • Höchstbetrag der Bürgschaft
  • Art der Bürgschaft (gewöhnlich mit Einrede der Vorausklage oder selbstschuldnerisch)
  • Dauer und Erlöschen der Bürgschaft
  • Feld für die handschriftliche Unterschrift des Bürgen

Häufige Fragen

Warum ist die elektronische Form ausgeschlossen?
Die Schriftform hat hier eine Warnfunktion: wer mit der Hand unterschreibt, soll spüren, dass er für fremde Schulden einsteht. Deshalb schließt § 766 BGB die elektronische Form aus — anders als bei den meisten Verträgen hilft auch eine qualifizierte Signatur nicht.
Was bedeutet „selbstschuldnerisch“?
Bei einer selbstschuldnerischen Bürgschaft verzichtet der Bürge auf die Einrede der Vorausklage (§ 771 BGB): der Gläubiger darf ihn sofort in Anspruch nehmen, ohne zuvor beim Hauptschuldner zu vollstrecken. Ohne diesen Verzicht kann der Bürge die Zahlung verweigern, solange der Gläubiger nicht eine Zwangsvollstreckung gegen den Hauptschuldner ohne Erfolg versucht hat.
Sollte die Bürgschaft der Höhe nach begrenzt sein?
Unbedingt. Eine Bürgschaft ohne Höchstbetrag kann den Bürgen für Beträge haften lassen, die er nie kalkuliert hat. Verlangt der Vermieter die Bürgschaft als Mietsicherheit, gilt die Grenze des § 551 BGB: Kaution und Bürgschaft zusammen dürfen drei Monatsmieten ohne Betriebskosten nicht übersteigen. Nur eine Bürgschaft, die ein Dritter unaufgefordert anbietet, ist daran nicht gebunden.
Gilt die Schriftform auch für Unternehmer?
Ist die Bürgschaft auf Seiten des Bürgen ein Handelsgeschäft, entfällt die Schriftform nach § 350 HGB — ein Kaufmann kann sich formfrei verbürgen. Diese Vorlage ist auf die Bürgschaft einer Privatperson zugeschnitten, etwa der Eltern für die Wohnung des Kindes; dafür bleibt es bei Papier und eigenhändiger Unterschrift.

Sie fragen sich, ob eine elektronische Signatur rechtlich hält? Zur elektronischen Signatur →

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Diese Vorlage ist ein allgemeiner Ausgangspunkt und stellt keine Rechtsberatung dar. Prüfen Sie, ob der Inhalt zu Ihrer Situation passt, und holen Sie im Zweifel rechtlichen Rat ein.