Privater Darlehensvertrag (Vorlage)
Ein Darlehen zwischen Privatpersonen ist formfrei: nach § 488 BGB genügt die Einigung über Auszahlung und Rückzahlung. Sie können den Vertrag deshalb elektronisch unterschreiben. Schriftlich festgehalten wird er, damit Betrag, Zinsen und Fälligkeit später nicht Auslegungssache sind — gerade unter Verwandten und Freunden.
Anders liegt es beim Verbraucherdarlehen: gewährt ein Unternehmer einem Verbraucher ein Darlehen, ist der Vertrag nach § 492 BGB schriftlich abzuschließen. Ein solcher Vertrag lässt sich hier nicht wirksam unterschreiben — er gehört ausgedruckt und handschriftlich unterschrieben.
Ausfüllen und mit dem Personalausweis unterschreiben
Füllen Sie die Felder unten aus, tragen Sie ein, wer unterschreiben soll, und schließen Sie die Zahlung ab. Alles passiert hier — Sie müssen nichts herunterladen.
Schritt 1 von 4
1. Vertragsparteien
Darlehensgeber
Darlehensnehmer
Kostenlos · ohne Konto · wird erst beim Herunterladen gespeichert
So sieht das Dokument aus
Darlehensvertrag
Darlehen zwischen Privatpersonen nach § 488 BGB
1. Vertragsparteien
Darlehensgeber
Name
Geburtsdatum
Anschrift
Darlehensnehmer
Name
Geburtsdatum
Anschrift
2. Darlehensbetrag und Auszahlung
Darlehensbetrag in Euro
Datum der Auszahlung
Auszahlung auf Konto (IBAN)
Verwendungszweck (optional)
3. Zinsen
[ ] Das Darlehen ist zinslos
[ ] Es wird folgender Zinssatz vereinbart
Zinssatz pro Jahr
Fälligkeit der Zinsen
4. Rückzahlung
[ ] Rückzahlung in einer Summe zum vereinbarten Termin
[ ] Rückzahlung in monatlichen Raten
Rückzahlungstermin
Monatliche Rate
Erste Rate fällig am
Konto für die Rückzahlung (IBAN)
Eine vorzeitige Rückzahlung ist jederzeit ganz oder teilweise ohne Zusatzkosten möglich.
5. Kündigung und Verzug
Ist kein Rückzahlungstermin vereinbart, kann jede Partei mit einer Frist von drei Monaten kündigen (§ 488 Abs. 3 BGB). Zahlt der Darlehensnehmer eine fällige Rate nicht, kommt er nach § 286 BGB in Verzug und schuldet Verzugszinsen.
Abweichend vereinbarte Kündigungsfrist
6. Sicherheiten (optional)
Vereinbarte Sicherheit
7. Hinweis
Dieser Vertrag ist für ein Darlehen zwischen Privatpersonen bestimmt. Gewährt ein Unternehmer einem Verbraucher ein Darlehen, ist der Vertrag nach § 492 BGB schriftlich abzuschließen und kann nicht elektronisch unterschrieben werden.
8. Unterschriften
Ort und Datum
Darlehensgeber (Unterschrift)
Ort und Datum
Darlehensnehmer (Unterschrift)
Lieber von Hand ausfüllen?
Vorlage kostenlos herunterladen
PDF zum Ausdrucken · bearbeitbares Word (.docx)
Was die Vorlage enthält
- Darlehensgeber und Darlehensnehmer
- Darlehensbetrag, Auszahlung und Verwendungszweck
- Zinssatz oder ausdrückliche Zinsfreiheit
- Rückzahlung in Raten oder in einer Summe
- Kündigung und vorzeitige Rückzahlung
- Verzugsfolgen und optionale Sicherheiten
So unterschreiben Sie sie mit dem Personalausweis
- 1
Vorlage herunterladen. Laden Sie darlehensvertrag privat als PDF oder Word herunter.
- 2
Ausfüllen. Tragen Sie die Angaben auf Ihrem eigenen Rechner in das Dokument ein.
- 3
Hochladen und unterschreiben. Laden Sie das ausgefüllte PDF auf esigner.de hoch, tragen Sie die E-Mail-Adressen ein und unterschreiben Sie mit dem Personalausweis.
Quelle und Rechtsgrundlage
Das Darlehen unter Privatpersonen ist formfrei. Für Verbraucherdarlehen eines Unternehmers gilt die Schriftform des § 492 BGB.
§ 488 BGB — Vertragstypische Pflichten beim Darlehensvertrag (öffnet in einem neuen Tab)Häufige Fragen
- Darf ich einen privaten Darlehensvertrag elektronisch unterschreiben?
- Ja. Zwischen Privatpersonen ist der Darlehensvertrag formfrei. Die Schriftform des § 492 BGB gilt nur für Verbraucherdarlehen, also wenn ein Unternehmer einem Verbraucher ein Darlehen gewährt — nicht für ein Darlehen unter Freunden oder Verwandten.
- Muss ich Zinsen vereinbaren?
- Nein, ein zinsloses Darlehen ist zulässig; die Zinsfreiheit sollte dann aber ausdrücklich im Vertrag stehen. Vereinbaren Sie Zinsen, sind diese für den Darlehensgeber steuerpflichtige Kapitaleinkünfte. Bei Darlehen unter nahen Angehörigen kann das Finanzamt zudem einen Fremdvergleich anstellen.
- Was passiert, wenn nicht zurückgezahlt wird?
- Ist ein fester Rückzahlungstermin vereinbart, kommt der Darlehensnehmer nach § 286 BGB mit Ablauf des Termins in Verzug und schuldet Verzugszinsen. Ohne festen Termin muss der Darlehensgeber kündigen; die gesetzliche Kündigungsfrist beträgt nach § 488 Abs. 3 BGB drei Monate.
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Alle Vorlagen ansehenDiese Vorlage ist ein allgemeiner Ausgangspunkt und stellt keine Rechtsberatung dar. Prüfen Sie, ob der Inhalt zu Ihrer Situation passt, und holen Sie im Zweifel rechtlichen Rat ein.