Quittung (Vorlage)
Wer eine Leistung erbringt, kann nach § 368 BGB ein schriftliches Empfangsbekenntnis verlangen. Die Quittung beweist, dass gezahlt wurde — praktisch überall dort, wo bar gezahlt wird und keine Buchung den Vorgang belegt.
Ausfüllen und mit dem Personalausweis unterschreiben
Schritt 1 von 4 · Empfänger der Zahlung (Aussteller der Quittung) · Zahlender · Betrag
1. Empfänger der Zahlung (Aussteller der Quittung)
2. Zahlender
3. Betrag
Kein Konto · Sie zahlen erst beim Versand
Quittung
Empfangsbekenntnis nach § 368 BGB
1. Empfänger der Zahlung (Aussteller der Quittung)
Name / Firma
Anschrift
2. Zahlender
Name / Firma
Anschrift
3. Betrag
Betrag in Euro (Ziffern)
Betrag in Worten
4. Grund der Zahlung
Verwendungszweck
Bezug (Rechnungs- oder Vertragsnummer)
[ ] Vollständige Zahlung der oben bezeichneten Forderung
[ ] Teil- oder Anzahlung — Restbetrag offen
[ ] Kaution / Sicherheitsleistung
Offener Restbetrag
5. Zahlungsart und Datum
[ ] Bar
[ ] Überweisung
[ ] Sonstiges
Ort
Datum
6. Bestätigung
Der Empfänger bestätigt mit seiner Unterschrift den Erhalt des oben genannten Betrages. Die Quittung bestätigt nur diesen Empfang; ein Verzicht auf weitere Forderungen ist damit nicht verbunden.
Ort und Datum
Empfänger (Unterschrift)
Über die Vorlage
Die Quittung ist kein Rechtsgeschäft, sondern eine Wissenserklärung und ein Beweismittel. Sie kann deshalb elektronisch unterschrieben werden — ein mit dem Personalausweis unterschriebenes Dokument belegt, wer wann welchen Betrag bestätigt hat. Verlangt der Zahlende ausdrücklich ein eigenhändig unterschriebenes Empfangsbekenntnis, hat er nach § 368 Satz 1 BGB Anspruch darauf — dann drucken Sie die Vorlage aus. Eine andere Form, etwa eine öffentlich beglaubigte Quittung, kann er nach § 368 Satz 2 BGB nur bei rechtlichem Interesse verlangen.
Lieber von Hand ausfüllen?
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PDF zum Ausdrucken · bearbeitbares Word (.docx)
Was die Vorlage enthält
- Aussteller und Empfänger
- Betrag in Ziffern und Worten
- Zahlungsgrund und Bezug zu Rechnung oder Vertrag
- Zahlungsart und Datum
- Hinweis auf Teil- oder Vollzahlung
- Unterschriftenfeld des Empfängers
So unterschreiben Sie sie mit dem Personalausweis
- 1
Vorlage herunterladen. Laden Sie quittung als PDF oder Word herunter.
- 2
Ausfüllen. Tragen Sie die Angaben auf Ihrem eigenen Rechner in das Dokument ein.
- 3
Hochladen und unterschreiben. Laden Sie das ausgefüllte PDF auf esigner.de hoch, tragen Sie die E-Mail-Adressen ein und unterschreiben Sie mit dem Personalausweis.
Quelle und Rechtsgrundlage
Der Gläubiger hat gegen Empfang der Leistung auf Verlangen ein schriftliches Empfangsbekenntnis zu erteilen.
§ 368 BGB — Quittung (öffnet in einem neuen Tab)Häufige Fragen
- Wann brauche ich eine Quittung?
- Immer dann, wenn kein anderer Beleg entsteht — vor allem bei Barzahlung. Bei einer Überweisung genügt in der Regel der Kontoauszug. Wer zahlt, kann die Quittung nach § 368 BGB verlangen; ihre Kosten trägt nach § 369 BGB der Schuldner, sofern nichts anderes vereinbart ist.
- Was muss auf einer Quittung stehen?
- Wer von wem welchen Betrag wofür erhalten hat, dazu Ort, Datum und die Unterschrift des Empfängers. Bei Teilzahlungen sollte ausdrücklich vermerkt sein, dass es sich um eine Teilzahlung handelt und welcher Restbetrag offen bleibt.
- Ist eine Quittung dasselbe wie eine Rechnung?
- Nein. Die Rechnung fordert eine Zahlung, die Quittung bestätigt sie. Für den Vorsteuerabzug gelten außerdem eigene Anforderungen an die Rechnungsangaben. Bis zu einem Gesamtbetrag von 250 Euro genügt eine Kleinbetragsrechnung nach § 33 UStDV — Name und Anschrift des Ausstellers, Datum, Art und Menge der Leistung, Bruttobetrag und Steuersatz; die Unternehmensfassung dieser Quittung enthält diese Angaben. Darüber ist eine vollständige Rechnung nach § 14 UStG erforderlich.
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Alle Vorlagen ansehenDiese Vorlage ist ein allgemeiner Ausgangspunkt und stellt keine Rechtsberatung dar. Prüfen Sie, ob der Inhalt zu Ihrer Situation passt, und holen Sie im Zweifel rechtlichen Rat ein.