Arbeitsvertrag (Vorlage)
Der Arbeitgeber muss die wesentlichen Vertragsbedingungen eines Arbeitsverhältnisses nach § 2 Nachweisgesetz festhalten und dem Arbeitnehmer aushändigen. Die Niederschrift darf in Textform abgefasst und elektronisch übermittelt werden, sofern das Dokument zugänglich ist, gespeichert und ausgedruckt werden kann und der Arbeitgeber um einen Empfangsnachweis bittet — genau das leistet eine elektronische Unterschrift hier. Zwei Ausnahmen: In den Wirtschaftsbereichen des § 2a Abs. 1 SchwarzArbG — etwa Baugewerbe, Gastgewerbe, Personenbeförderung, Spedition und Logistik, Gebäudereinigung, Fleischwirtschaft, Wach- und Sicherheitsgewerbe, Friseur- und Kosmetikgewerbe — bleibt es bei der Schriftform, und jeder Arbeitnehmer kann nach § 2 Abs. 1 Satz 3 NachwG verlangen, die Niederschrift zusätzlich auf Papier mit eigenhändiger Unterschrift zu erhalten.
Ausfüllen und mit dem Personalausweis unterschreiben
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Schritt 1 von 5 · Vertragsparteien · Beginn und Art des Arbeitsverhältnisses · Tätigkeit · Probezeit
1. Vertragsparteien
Arbeitgeber
Arbeitnehmer
2. Beginn und Art des Arbeitsverhältnisses
Dieser Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. Eine Befristung bedarf nach § 14 Abs. 4 TzBfG der Schriftform und kann mit diesem Dokument nicht elektronisch vereinbart werden — andernfalls gilt das Arbeitsverhältnis als unbefristet.
Ist kein fester Arbeitsort vereinbart, ist anzugeben, dass der Arbeitnehmer an verschiedenen Orten tätig ist oder den Arbeitsort frei wählen kann.
3. Tätigkeit
Kurzbeschreibung der Tätigkeit und der Verantwortungsbereiche:
4. Probezeit
Während einer vereinbarten Probezeit von längstens sechs Monaten kann das Arbeitsverhältnis nach § 622 Abs. 3 BGB mit einer Frist von zwei Wochen gekündigt werden.
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Arbeitsvertrag
Unbefristetes Arbeitsverhältnis — Nachweis der wesentlichen Vertragsbedingungen nach § 2 NachwG
1. Vertragsparteien
Arbeitgeber
Firma
Handelsregisternummer
Anschrift
Ansprechpartner
Arbeitnehmer
Name
Geburtsdatum
Anschrift
2. Beginn und Art des Arbeitsverhältnisses
Dieser Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. Eine Befristung bedarf nach § 14 Abs. 4 TzBfG der Schriftform und kann mit diesem Dokument nicht elektronisch vereinbart werden — andernfalls gilt das Arbeitsverhältnis als unbefristet.
Beginn des Arbeitsverhältnisses
Arbeitsort
Ist kein fester Arbeitsort vereinbart, ist anzugeben, dass der Arbeitnehmer an verschiedenen Orten tätig ist oder den Arbeitsort frei wählen kann.
3. Tätigkeit
Stellenbezeichnung
Kurzbeschreibung der Tätigkeit und der Verantwortungsbereiche:
4. Probezeit
Während einer vereinbarten Probezeit von längstens sechs Monaten kann das Arbeitsverhältnis nach § 622 Abs. 3 BGB mit einer Frist von zwei Wochen gekündigt werden.
Vereinbarte Probezeit (höchstens 6 Monate)
5. Arbeitszeit
Regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit
Verteilung auf die Wochentage
Ruhepausen und Ruhezeiten
Bei Schichtarbeit: Schichtsystem, Schichtrhythmus und Voraussetzungen für Schichtänderungen
Anordnung von Überstunden möglich? Voraussetzungen
Bei Arbeit auf Abruf (§ 12 TzBfG): mindestens zu vergütende Stunden, Referenztage und -stunden, Ankündigungsfrist
6. Vergütung
Die Vergütung von Überstunden sowie Zulagen, Zuschläge, Prämien und Sonderzahlungen sind nach § 2 NachwG jeweils getrennt auszuweisen.
Bruttogrundvergütung (Betrag und Zeitraum)
Vergütung von Überstunden
Zulagen und Zuschläge — jeweils einzeln
Prämien und Sonderzahlungen
Fälligkeit und Art der Auszahlung
7. Urlaub
Der gesetzliche Mindesturlaub richtet sich nach dem Bundesurlaubsgesetz. Vereinbarter Urlaubsanspruch:
Urlaubstage pro Kalenderjahr
8. Kündigung
Für die Kündigung gelten die Fristen des § 622 BGB, soweit nichts anderes vereinbart ist. Die Kündigung eines Arbeitsverhältnisses bedarf nach § 623 BGB der Schriftform; die elektronische Form ist ausgeschlossen. Will der Arbeitnehmer geltend machen, dass eine Kündigung sozial ungerechtfertigt oder aus anderen Gründen unwirksam ist, muss er innerhalb von drei Wochen nach Zugang der schriftlichen Kündigung Klage beim Arbeitsgericht erheben (§ 4 KSchG).
Abweichend vereinbarte Kündigungsfrist (für den Arbeitnehmer nie länger als für den Arbeitgeber, § 622 Abs. 6 BGB)
9. Weitere Angaben nach § 2 NachwG
Betriebliche Altersversorgung: Name und Anschrift des Versorgungsträgers
Anspruch auf vom Arbeitgeber angebotene Fortbildung
Anwendbare Tarifverträge, Betriebs- oder Dienstvereinbarungen
Ausschlussfristen, sofern vereinbart (mindestens drei Monate; gelten nicht für den gesetzlichen Mindestlohn und nicht für die Haftung wegen Vorsatzes)
Sonstige Vereinbarungen (z. B. Verschwiegenheit, Nebentätigkeit — ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot bedarf nach § 74 HGB, § 110 GewO der Schriftform und kann hier nicht elektronisch vereinbart werden)
10. Änderungen
Änderungen der wesentlichen Vertragsbedingungen sind dem Arbeitnehmer spätestens an dem Tag mitzuteilen, an dem sie wirksam werden. Das gilt nicht für Änderungen, die sich unmittelbar aus Gesetz, Tarifvertrag oder Betriebsvereinbarung ergeben.
11. Unterschriften
Der Vertrag wird elektronisch unterschrieben. Beide Parteien erhalten Zugang zum unterschriebenen Dokument, das sie speichern und ausdrucken können. Der Arbeitgeber fordert den Arbeitnehmer hiermit auf, den Empfang zu bestätigen; mit seiner Unterschrift bestätigt der Arbeitnehmer den Inhalt und den Empfang dieser Niederschrift (§ 2 Abs. 1 Satz 2 NachwG).
Ort und Datum
Arbeitgeber (Unterschrift)
Ort und Datum
Arbeitnehmer (Unterschrift)
Über die Vorlage
Diese Vorlage deckt einen unbefristeten Arbeitsvertrag ab. Für eine Befristung gilt etwas anderes: nach § 14 Abs. 4 TzBfG bedarf die Befristungsabrede der Schriftform, und ohne sie gilt der Vertrag als unbefristet. Einen befristeten Vertrag drucken Sie deshalb bitte aus und unterschreiben ihn handschriftlich.
Lieber von Hand ausfüllen?
Vorlage kostenlos herunterladen
PDF zum Ausdrucken · bearbeitbares Word (.docx)
Was die Vorlage enthält
- Namen und Anschriften beider Parteien, Arbeitsort und Beginn des Arbeitsverhältnisses
- Tätigkeitsbeschreibung und Stellenbezeichnung
- Probezeit, Kündigungsfristen nach § 622 BGB und Hinweis auf die dreiwöchige Klagefrist des § 4 KSchG
- Arbeitszeit, Ruhepausen und Ruhezeiten, Überstunden und Abrufarbeit, Vergütung mit getrennt ausgewiesenen Zulagen und Fälligkeit
- Urlaubsanspruch nach dem Bundesurlaubsgesetz
- Angaben zu betrieblicher Altersversorgung, Fortbildung, Ausschlussfristen und anwendbaren Tarifverträgen
- Unterschriftenfelder für Arbeitgeber und Arbeitnehmer
So unterschreiben Sie sie mit dem Personalausweis
- 1
Vorlage herunterladen. Laden Sie arbeitsvertrag als PDF oder Word herunter.
- 2
Ausfüllen. Tragen Sie die Angaben auf Ihrem eigenen Rechner in das Dokument ein.
- 3
Hochladen und unterschreiben. Laden Sie das ausgefüllte PDF auf esigner.de hoch, tragen Sie die E-Mail-Adressen ein und unterschreiben Sie mit dem Personalausweis.
Quelle und Rechtsgrundlage
Die Vorlage deckt die wesentlichen Vertragsbedingungen ab, die § 2 NachwG verlangt. Die Niederschrift darf in Textform erfolgen und elektronisch übermittelt werden — außer in den Branchen des § 2a Abs. 1 SchwarzArbG, dort bleibt es bei der Schriftform.
Nachweisgesetz § 2 — Nachweispflicht (öffnet in einem neuen Tab)Offizielle Quellen und Gesetze
- § 2 NachwG — Nachweispflicht (öffnet in einem neuen Tab)
- § 2a SchwarzArbG — Branchen, in denen die Schriftform bleibt (öffnet in einem neuen Tab)
- § 611a BGB — Arbeitsvertrag (öffnet in einem neuen Tab)
- § 622 BGB — Kündigungsfristen (öffnet in einem neuen Tab)
- § 4 KSchG — Klagefrist bei Kündigung (öffnet in einem neuen Tab)
- § 14 TzBfG — Zulässigkeit der Befristung (Schriftform) (öffnet in einem neuen Tab)
- § 126b BGB — Textform (öffnet in einem neuen Tab)
Häufige Fragen
- Darf ein Arbeitsvertrag elektronisch unterschrieben werden?
- Ja, für ein unbefristetes Arbeitsverhältnis. § 2 Nachweisgesetz erlaubt ausdrücklich, die Niederschrift der wesentlichen Vertragsbedingungen in Textform abzufassen und elektronisch zu übermitteln — vorausgesetzt, der Arbeitnehmer kann das Dokument abrufen, speichern und ausdrucken, und der Arbeitgeber fordert einen Empfangsnachweis an. Zwei Einschränkungen: In den Branchen des § 2a Abs. 1 SchwarzArbG (unter anderem Bau, Gastgewerbe, Personenbeförderung, Logistik, Gebäudereinigung, Fleischwirtschaft, Sicherheitsgewerbe, Friseur- und Kosmetikgewerbe) muss der Nachweis weiterhin schriftlich mit eigenhändiger Unterschrift erteilt werden, und in allen anderen Branchen kann der Arbeitnehmer jederzeit verlangen, die Niederschrift zusätzlich in dieser Form zu erhalten. Für eine Befristung gilt die Textform ebenfalls nicht, siehe die nächste Frage.
- Warum kann ich einen befristeten Vertrag hier nicht unterschreiben?
- § 14 Abs. 4 TzBfG verlangt für die Befristungsabrede die Schriftform. Eine elektronische Signatur ersetzt die Schriftform nur, wenn sie qualifiziert im Sinne von § 126a BGB ist — unsere Signatur ist eine fortgeschrittene. Wird die Schriftform nicht eingehalten, ist nicht der Vertrag unwirksam, sondern nur die Befristung: das Arbeitsverhältnis gilt dann als unbefristet geschlossen. Drucken Sie einen befristeten Vertrag deshalb aus und unterschreiben Sie ihn handschriftlich.
- Wie lang darf die Probezeit sein?
- Die verkürzte Kündigungsfrist gilt höchstens sechs Monate, länger ist eine Probezeit deshalb selten sinnvoll. Während einer vereinbarten Probezeit von längstens sechs Monaten kann das Arbeitsverhältnis nach § 622 Abs. 3 BGB mit einer Frist von zwei Wochen gekündigt werden. Bei einem befristeten Arbeitsverhältnis muss die Probezeit im Verhältnis zur erwarteten Dauer stehen.
- Was muss im Vertrag stehen?
- § 2 NachwG listet die wesentlichen Bedingungen auf: Namen und Anschriften der Parteien, Beginn des Arbeitsverhältnisses, Arbeitsort, Tätigkeitsbeschreibung, eine vereinbarte Probezeit, Zusammensetzung und Höhe des Arbeitsentgelts einschließlich der Vergütung von Überstunden und getrennt anzugebender Zulagen, Prämien und Sonderzahlungen, vereinbarte Arbeitszeit, Ruhepausen und Ruhezeiten, gegebenenfalls Schichtsystem und Abrufarbeit, die Möglichkeit der Anordnung von Überstunden, Dauer des Urlaubs, ein Anspruch auf Fortbildung, der Träger einer betrieblichen Altersversorgung, das Kündigungsverfahren mit Schriftformerfordernis, Fristen und der dreiwöchigen Frist für die Kündigungsschutzklage sowie ein Hinweis auf anwendbare Tarifverträge oder Betriebsvereinbarungen. Diese Vorlage führt die Punkte der Reihe nach auf.
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Alle Vorlagen ansehenDiese Vorlage ist ein allgemeiner Ausgangspunkt und stellt keine Rechtsberatung dar. Prüfen Sie, ob der Inhalt zu Ihrer Situation passt, und holen Sie im Zweifel rechtlichen Rat ein.