Verträge

Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO (Vorlage)

Wer personenbezogene Daten im Auftrag eines anderen verarbeitet, braucht dafür einen Vertrag nach Art. 28 Abs. 3 DSGVO. Das gilt für fast jeden externen Dienstleister, der mit Kundendaten in Berührung kommt — Hosting, Newsletter-Versand, Lohnbuchhaltung, IT-Support.

Ausfüllen und mit dem Personalausweis unterschreiben

Logo (optional)

PNG oder JPG, maximal 1,5 MB. Erscheint oben im Dokument anstelle des esigner-Logos.

Schritt 1 von 6 · Vertragsparteien

1. Vertragsparteien

Verantwortlicher

Auftragsverarbeiter

Kein Konto · Sie zahlen erst beim Versand

Über die Vorlage

Art. 28 Abs. 9 DSGVO verlangt, dass der Vertrag schriftlich abgefasst wird, und lässt dafür ausdrücklich ein elektronisches Format zu — das ist nicht die Schriftform des § 126 BGB, und eine qualifizierte Signatur ist nicht erforderlich. Der Vertrag kann deshalb hier elektronisch unterschrieben werden.

Lieber von Hand ausfüllen?

Vorlage kostenlos herunterladen

PDF zum Ausdrucken · bearbeitbares Word (.docx)

Was die Vorlage enthält

  • Verantwortlicher und Auftragsverarbeiter
  • Gegenstand, Dauer, Art und Zweck der Verarbeitung
  • Kategorien betroffener Personen und Datenarten
  • Weisungsrecht und Meldepflichten
  • Technische und organisatorische Maßnahmen (TOM)
  • Unterauftragnehmer und Drittlandtransfers
  • Unterstützungspflichten, Löschung und Kontrollrechte

So unterschreiben Sie sie mit dem Personalausweis

  1. 1

    Vorlage herunterladen. Laden Sie auftragsverarbeitungsvertrag (avv) als PDF oder Word herunter.

  2. 2

    Ausfüllen. Tragen Sie die Angaben auf Ihrem eigenen Rechner in das Dokument ein.

  3. 3

    Hochladen und unterschreiben. Laden Sie das ausgefüllte PDF auf esigner.de hoch, tragen Sie die E-Mail-Adressen ein und unterschreiben Sie mit dem Personalausweis.

Jetzt hochladen und unterschreiben

Häufige Fragen

Wann brauche ich einen AVV?
Sobald ein Dienstleister personenbezogene Daten für Sie verarbeitet und dabei weisungsgebunden ist — also nicht selbst über Zwecke und Mittel entscheidet. Typische Fälle sind Hosting, Cloud-Software, Newsletter-Tools, externe Lohnbuchhaltung und IT-Wartung mit Datenzugriff. Ein Steuerberater oder Rechtsanwalt ist dagegen in der Regel eigener Verantwortlicher.
Darf ein AVV elektronisch unterschrieben werden?
Ja. Art. 28 Abs. 9 DSGVO verlangt, dass der Vertrag „schriftlich abzufassen“ ist, „was auch in einem elektronischen Format erfolgen kann“. Gemeint ist die Dokumentation, nicht die Schriftform des § 126 BGB — eine elektronisch unterschriebene Fassung erfüllt diese Anforderung.
Was sind TOM?
Technische und organisatorische Maßnahmen nach Art. 32 DSGVO: Verschlüsselung, Zugangs- und Zugriffskontrolle, Protokollierung, Backup- und Wiederherstellungskonzepte, Verpflichtung der Mitarbeiter auf Vertraulichkeit. Sie gehören als Anlage zum Vertrag und sollten den konkreten Dienst beschreiben, nicht nur Schlagworte aufzählen.
Was gilt für Unterauftragnehmer?
Der Auftragsverarbeiter darf weitere Auftragsverarbeiter nur mit vorheriger Genehmigung des Verantwortlichen einsetzen. Üblich ist eine allgemeine Genehmigung mit einer Liste im Anhang und einer Pflicht, Änderungen rechtzeitig anzukündigen, damit der Verantwortliche widersprechen kann.

Sie fragen sich, ob eine elektronische Signatur rechtlich hält? Zur elektronischen Signatur →

Weitere Vorlagen

Alle Vorlagen ansehen

Diese Vorlage ist ein allgemeiner Ausgangspunkt und stellt keine Rechtsberatung dar. Prüfen Sie, ob der Inhalt zu Ihrer Situation passt, und holen Sie im Zweifel rechtlichen Rat ein.