Erbauseinandersetzungsvertrag (Vorlage)
Eine Erbengemeinschaft ist auf Auflösung angelegt: nach § 2042 BGB kann jeder Miterbe jederzeit die Auseinandersetzung verlangen. Bis dahin gehört der Nachlass allen gemeinsam, und keiner kann allein über einen einzelnen Gegenstand verfügen — was Erbengemeinschaften über Jahre lähmen kann.
Der Auseinandersetzungsvertrag ist formfrei, solange nur bewegliche Werte, Konten und Wertpapiere verteilt werden; er kann dann elektronisch unterschrieben werden. Gehört ein Grundstück zum Nachlass oder überträgt ein Miterbe seinen ganzen Erbteil, ist notarielle Beurkundung erforderlich.
Ausfüllen und mit dem Personalausweis unterschreiben
Füllen Sie die Felder unten aus, tragen Sie ein, wer unterschreiben soll, und schließen Sie die Zahlung ab. Alles passiert hier — Sie müssen nichts herunterladen.
Schritt 1 von 4
1. Erblasser
2. Miterben und Quoten
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So sieht das Dokument aus
Erbauseinandersetzungsvertrag
Aufteilung des Nachlasses unter den Miterben (§ 2042 BGB)
1. Erblasser
Name
Geburts- und Sterbedatum
Letzter Wohnsitz
Nachlassgericht und Aktenzeichen
Erbschein / Testament vom
2. Miterben und Quoten
Miterbe 1 — Name, Anschrift, Quote
Miterbe 2 — Name, Anschrift, Quote
Miterbe 3 — Name, Anschrift, Quote
Miterbe 4 — Name, Anschrift, Quote
3. Bestandsverzeichnis
Der Nachlass besteht aus folgenden Positionen mit den angegebenen Werten:
Bankguthaben und Konten
Wertpapiere und Depots
Fahrzeuge
Hausrat und persönliche Gegenstände
Sonstige Vermögenswerte
Grundstücke und Eigentumswohnungen können mit diesem Vertrag nicht auseinandergesetzt werden; hierfür ist notarielle Beurkundung erforderlich.
4. Nachlassverbindlichkeiten
Verbindlichkeiten des Erblassers
Bestattungskosten
Kosten der Nachlassabwicklung
Wer trägt diese im Innenverhältnis
5. Verteilung
Die Beteiligten sind sich über folgende Zuweisung einig:
Miterbe 1 erhält
Miterbe 2 erhält
Miterbe 3 erhält
Miterbe 4 erhält
6. Ausgleichszahlungen
Wer zahlt an wen
Betrag in Euro
Fälligkeit und Zahlungsweg
7. Vorempfänge
Zuwendungen des Erblassers zu Lebzeiten werden wie folgt berücksichtigt (§ 2050 BGB):
8. Abgeltung
Mit der Durchführung dieser Vereinbarung sind sämtliche wechselseitigen Ansprüche der Beteiligten aus dem Nachlass abgegolten; die Erbengemeinschaft ist damit auseinandergesetzt.
Sollte nachträglich weiteres Nachlassvermögen bekannt werden, wird es nach den Erbquoten verteilt.
9. Unterschriften
Ort und Datum
Miterbe 1 (Unterschrift)
Ort und Datum
Miterbe 2 (Unterschrift)
Ort und Datum
Miterbe 3 (Unterschrift)
Ort und Datum
Miterbe 4 (Unterschrift)
Lieber von Hand ausfüllen?
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PDF zum Ausdrucken · bearbeitbares Word (.docx)
Was die Vorlage enthält
- Erblasser und alle Miterben mit Quoten
- Bestandsverzeichnis des Nachlasses
- Nachlassverbindlichkeiten und deren Tilgung
- Zuweisung der einzelnen Gegenstände
- Ausgleichszahlungen zwischen den Miterben
- Behandlung von Vorempfängen
- Abgeltungsklausel und Regelung für später auftauchendes Vermögen
So unterschreiben Sie sie mit dem Personalausweis
- 1
Vorlage herunterladen. Laden Sie erbauseinandersetzung als PDF oder Word herunter.
- 2
Ausfüllen. Tragen Sie die Angaben auf Ihrem eigenen Rechner in das Dokument ein.
- 3
Hochladen und unterschreiben. Laden Sie das ausgefüllte PDF auf esigner.de hoch, tragen Sie die E-Mail-Adressen ein und unterschreiben Sie mit dem Personalausweis.
Quelle und Rechtsgrundlage
„Jeder Miterbe kann jederzeit die Auseinandersetzung verlangen, soweit sich nicht aus den §§ 2043 bis 2045 ein anderes ergibt.“
§ 2042 BGB — Auseinandersetzung (öffnet in einem neuen Tab)Offizielle Quellen und Gesetze
- § 2042 BGB — Auseinandersetzung (öffnet in einem neuen Tab)
- § 2032 BGB — Erbengemeinschaft (öffnet in einem neuen Tab)
- § 2033 BGB — Verfügung über den Anteil am Nachlass (öffnet in einem neuen Tab)
- § 2050 BGB — Ausgleichungspflicht für Abkömmlinge (öffnet in einem neuen Tab)
- § 311b BGB — Verträge über Grundstücke (öffnet in einem neuen Tab)
Häufige Fragen
- Wann brauchen wir einen Notar?
- Sobald ein Grundstück oder eine Eigentumswohnung im Nachlass ist — dann greift § 311b BGB. Ebenso, wenn ein Miterbe seinen gesamten Erbteil auf einen anderen überträgt: die Verfügung über den Anteil am Nachlass bedarf nach § 2033 Abs. 1 BGB der notariellen Beurkundung. Für Geld, Konten, Wertpapiere und Hausrat genügt der schriftliche Vertrag.
- Was passiert, wenn wir uns nicht einigen?
- Dann bleibt die Teilungsversteigerung oder die Erbauseinandersetzungsklage — beides langsam und teuer, und der Erlös liegt regelmäßig unter dem Verkehrswert. Fast jede einvernehmliche Lösung ist wirtschaftlich besser, auch eine, mit der niemand ganz zufrieden ist.
- Müssen alle Miterben unterschreiben?
- Ja. Der Nachlass steht der Erbengemeinschaft zur gesamten Hand zu (§ 2032 BGB); ein Auseinandersetzungsvertrag ohne einen Miterben geht ins Leere. Wer verhindert ist, kann sich bevollmächtigen lassen.
- Was gilt für Schulden des Erblassers?
- Miterben haften für Nachlassverbindlichkeiten auch gegenüber den Gläubigern, und eine interne Aufteilung bindet die Gläubiger nicht. Tilgen Sie die Verbindlichkeiten deshalb möglichst vor der Verteilung, oder regeln Sie ausdrücklich, wer im Innenverhältnis freizustellen hat.
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Alle Vorlagen ansehenDiese Vorlage ist ein allgemeiner Ausgangspunkt und stellt keine Rechtsberatung dar. Prüfen Sie, ob der Inhalt zu Ihrer Situation passt, und holen Sie im Zweifel rechtlichen Rat ein.