Gesellschafterbeschluss GmbH (Vorlage)
Beschlüsse der Gesellschafter einer GmbH werden in der Gesellschafterversammlung gefasst. Einer Versammlung bedarf es nach § 48 Abs. 2 GmbHG nicht, wenn sich sämtliche Gesellschafter in Textform mit dem Beschluss selbst oder mit einer Stimmabgabe in Textform einverstanden erklären; die Versammlung darf auch fernmündlich oder per Videokommunikation stattfinden, wenn alle Gesellschafter dem in Textform zustimmen (§ 48 Abs. 1 Satz 2 GmbHG). Eine bestimmte Form schreibt das Gesetz für den gewöhnlichen Beschluss nicht vor, er kann also elektronisch unterschrieben werden.
Ausfüllen und mit dem Personalausweis unterschreiben
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Schritt 1 von 5 · Gesellschaft
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Beschluss der Gesellschafterversammlung
GmbH — Beschlussfassung nach §§ 47, 48 GmbHG
1. Gesellschaft
Firma
Sitz
Registergericht und Handelsregisternummer
Stammkapital
2. Art der Beschlussfassung
[ ] Beschluss in einer Gesellschafterversammlung
[ ] Beschluss in einer fernmündlich oder per Videokommunikation abgehaltenen Versammlung — alle Gesellschafter haben dem in Textform zugestimmt (§ 48 Abs. 1 Satz 2 GmbHG)
[ ] Beschluss ohne Versammlung (Umlaufbeschluss) — alle Gesellschafter haben sich in Textform einverstanden erklärt (§ 48 Abs. 2 GmbHG)
Ort
Datum
Beginn und Ende der Versammlung
Versammlungsleiter
3. Teilnehmer und Stimmen
Gesellschafter, Geschäftsanteil und Stimmenzahl:
Gesellschafter 1 — Anteil und Stimmen
Gesellschafter 2 — Anteil und Stimmen
Gesellschafter 3 — Anteil und Stimmen
Vertretene Gesellschafter (Vollmacht in Textform liegt vor, § 47 Abs. 3 GmbHG)
Bei einer Versammlung: sie wurde ordnungsgemäß einberufen und die Beschlussfähigkeit festgestellt. Beim Umlaufbeschluss: das Einverständnis sämtlicher Gesellschafter nach § 48 Abs. 2 GmbHG liegt in Textform vor.
4. Tagesordnung und Beschlüsse
Beschluss 1 — Wortlaut:
Ja-Stimmen
Nein-Stimmen
Enthaltungen
Ergebnis
Beschluss 2 — Wortlaut:
Ja-Stimmen
Nein-Stimmen
Enthaltungen
Ergebnis
5. Hinweis
Beschlüsse über Änderungen des Gesellschaftsvertrags bedürfen nach § 53 Abs. 3 GmbHG der notariellen Beurkundung und können mit diesem Dokument nicht wirksam gefasst werden. Bei der Entlastung eines Gesellschafters oder seiner Befreiung von einer Verbindlichkeit hat dieser kein Stimmrecht (§ 47 Abs. 4 GmbHG).
6. Unterschriften
Ort und Datum
Gesellschafter / Versammlungsleiter (Unterschrift)
Ort und Datum
Gesellschafter (Unterschrift)
Über die Vorlage
Anders liegt es bei Satzungsänderungen: der Beschluss über eine Änderung des Gesellschaftsvertrags bedarf nach § 53 Abs. 3 GmbHG der notariellen Beurkundung. Dafür genügt weder diese Vorlage noch eine elektronische Unterschrift.
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Was die Vorlage enthält
- Firma, Sitz und Handelsregisternummer der Gesellschaft
- Ort, Datum und Art der Beschlussfassung
- Teilnehmer mit Geschäftsanteilen und Stimmen
- Feststellung der Beschlussfähigkeit
- Tagesordnung und Wortlaut der Beschlüsse
- Abstimmungsergebnis je Beschluss
- Unterschriften der Gesellschafter oder des Versammlungsleiters
So unterschreiben Sie sie mit dem Personalausweis
- 1
Vorlage herunterladen. Laden Sie gesellschafterbeschluss als PDF oder Word herunter.
- 2
Ausfüllen. Tragen Sie die Angaben auf Ihrem eigenen Rechner in das Dokument ein.
- 3
Hochladen und unterschreiben. Laden Sie das ausgefüllte PDF auf esigner.de hoch, tragen Sie die E-Mail-Adressen ein und unterschreiben Sie mit dem Personalausweis.
Quelle und Rechtsgrundlage
Beschlüsse der Gesellschafter werden in Versammlungen gefasst; bei Einverständnis aller Gesellschafter ist auch eine Beschlussfassung ohne Versammlung zulässig.
§ 48 GmbHG — Gesellschafterversammlung (öffnet in einem neuen Tab)Offizielle Quellen und Gesetze
Häufige Fragen
- Kann ein Gesellschafterbeschluss elektronisch unterschrieben werden?
- Für gewöhnliche Beschlüsse ja — das GmbHG schreibt dafür keine Form vor. Eine Ausnahme sind Satzungsänderungen — dazu zählen auch Kapitalerhöhungen und -herabsetzungen —, die nach § 53 Abs. 3 GmbHG notariell beurkundet werden müssen, sowie Umwandlungsbeschlüsse, für die etwa § 13 Abs. 3 UmwG dasselbe verlangt. Hat die GmbH nur einen Gesellschafter, muss dieser über jeden Beschluss unverzüglich eine Niederschrift aufnehmen und unterschreiben (§ 48 Abs. 3 GmbHG).
- Was ist ein Umlaufbeschluss?
- Eine Beschlussfassung ohne Versammlung. Nach § 48 Abs. 2 GmbHG ist sie zulässig, wenn sich sämtliche Gesellschafter mit der zu treffenden Bestimmung oder zumindest mit der Stimmabgabe in Textform einverstanden erklären. Das Einverständnis aller mit diesem Verfahren ist zwingend; haben alle der Stimmabgabe in Textform zugestimmt, entscheidet über den Beschluss selbst anschließend die Mehrheit.
- Wie werden die Stimmen gezählt?
- Nach § 47 Abs. 2 GmbHG gewährt je ein Euro eines Geschäftsanteils eine Stimme, soweit der Gesellschaftsvertrag nichts anderes bestimmt. Beschlüsse werden grundsätzlich mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst; die Satzung kann höhere Mehrheiten vorsehen.
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