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Gesellschafterbeschluss GmbH (Vorlage)

Beschlüsse der Gesellschafter einer GmbH werden in der Gesellschafterversammlung gefasst. Einer Versammlung bedarf es nach § 48 Abs. 2 GmbHG nicht, wenn sich sämtliche Gesellschafter in Textform mit dem Beschluss selbst oder mit einer Stimmabgabe in Textform einverstanden erklären; die Versammlung darf auch fernmündlich oder per Videokommunikation stattfinden, wenn alle Gesellschafter dem in Textform zustimmen (§ 48 Abs. 1 Satz 2 GmbHG). Eine bestimmte Form schreibt das Gesetz für den gewöhnlichen Beschluss nicht vor, er kann also elektronisch unterschrieben werden.

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Über die Vorlage

Anders liegt es bei Satzungsänderungen: der Beschluss über eine Änderung des Gesellschaftsvertrags bedarf nach § 53 Abs. 3 GmbHG der notariellen Beurkundung. Dafür genügt weder diese Vorlage noch eine elektronische Unterschrift.

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Was die Vorlage enthält

  • Firma, Sitz und Handelsregisternummer der Gesellschaft
  • Ort, Datum und Art der Beschlussfassung
  • Teilnehmer mit Geschäftsanteilen und Stimmen
  • Feststellung der Beschlussfähigkeit
  • Tagesordnung und Wortlaut der Beschlüsse
  • Abstimmungsergebnis je Beschluss
  • Unterschriften der Gesellschafter oder des Versammlungsleiters

So unterschreiben Sie sie mit dem Personalausweis

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Häufige Fragen

Kann ein Gesellschafterbeschluss elektronisch unterschrieben werden?
Für gewöhnliche Beschlüsse ja — das GmbHG schreibt dafür keine Form vor. Eine Ausnahme sind Satzungsänderungen — dazu zählen auch Kapitalerhöhungen und -herabsetzungen —, die nach § 53 Abs. 3 GmbHG notariell beurkundet werden müssen, sowie Umwandlungsbeschlüsse, für die etwa § 13 Abs. 3 UmwG dasselbe verlangt. Hat die GmbH nur einen Gesellschafter, muss dieser über jeden Beschluss unverzüglich eine Niederschrift aufnehmen und unterschreiben (§ 48 Abs. 3 GmbHG).
Was ist ein Umlaufbeschluss?
Eine Beschlussfassung ohne Versammlung. Nach § 48 Abs. 2 GmbHG ist sie zulässig, wenn sich sämtliche Gesellschafter mit der zu treffenden Bestimmung oder zumindest mit der Stimmabgabe in Textform einverstanden erklären. Das Einverständnis aller mit diesem Verfahren ist zwingend; haben alle der Stimmabgabe in Textform zugestimmt, entscheidet über den Beschluss selbst anschließend die Mehrheit.
Wie werden die Stimmen gezählt?
Nach § 47 Abs. 2 GmbHG gewährt je ein Euro eines Geschäftsanteils eine Stimme, soweit der Gesellschaftsvertrag nichts anderes bestimmt. Beschlüsse werden grundsätzlich mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst; die Satzung kann höhere Mehrheiten vorsehen.

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Diese Vorlage ist ein allgemeiner Ausgangspunkt und stellt keine Rechtsberatung dar. Prüfen Sie, ob der Inhalt zu Ihrer Situation passt, und holen Sie im Zweifel rechtlichen Rat ein.