Handwerkervertrag (Vorlage)
Der Handwerkervertrag ist ein Werkvertrag: geschuldet wird nicht die Arbeitszeit, sondern der Erfolg — das fertige, mangelfreie Gewerk. Er ist formfrei und kann elektronisch unterschrieben werden.
Die beiden Punkte, an denen es später fast immer hakt, sind die Leistungsbeschreibung und die Abnahme. Beschreiben Sie die Arbeiten so genau wie möglich und halten Sie die Abnahme mit Datum und etwaigen Vorbehalten fest: mit ihr werden die Vergütung fällig, die Gefahr geht über und die Gewährleistungsfrist beginnt.
Ausfüllen und mit dem Personalausweis unterschreiben
Füllen Sie die Felder unten aus, tragen Sie ein, wer unterschreiben soll, und schließen Sie die Zahlung ab. Alles passiert hier — Sie müssen nichts herunterladen.
Schritt 1 von 4
1. Vertragsparteien
Auftraggeber (Besteller)
Auftragnehmer (Handwerksbetrieb)
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So sieht das Dokument aus
Handwerkervertrag
Werkvertrag nach § 631 BGB
1. Vertragsparteien
Auftraggeber (Besteller)
Name
Anschrift
Telefon / E-Mail
Auftragnehmer (Handwerksbetrieb)
Firma
Anschrift
Handwerksrolle / Betriebsnummer
USt-IdNr.
2. Ausführungsort
Anschrift der Baustelle / des Objekts
3. Leistungsbeschreibung
Beschreiben Sie die auszuführenden Arbeiten so genau wie möglich — Umfang, Flächen, Stückzahlen und Qualitäten:
Vom Auftragnehmer zu stellende Materialien
Vom Auftraggeber beizustellende Materialien
Ausdrücklich nicht geschuldete Leistungen
4. Vergütung
[ ] Festpreis
[ ] Abrechnung nach Aufwand
Nettobetrag bzw. Stundensatz
Umsatzsteuer
Gesamtbetrag brutto
Zahlungsziel
Zusätzliche Leistungen werden nur nach vorheriger Vereinbarung in Textform ausgeführt und gesondert vergütet.
5. Termine
Beginn der Ausführung
Fertigstellung bis
Vereinbarte Zwischentermine
6. Abschlagszahlungen
Abschlagszahlungen können nach § 632a BGB für erbrachte Leistungen verlangt werden.
Vereinbarter Zahlungsplan
7. Abnahme und Gewährleistung
Nach Fertigstellung erfolgt eine gemeinsame Abnahme; sie wird protokolliert. Mit der Abnahme wird die Vergütung fällig und die Verjährungsfrist für Mängelansprüche beginnt.
Vorgesehener Abnahmetermin
Verjährungsfrist für Mängelansprüche
8. Unterschriften
Ort und Datum
Auftraggeber (Unterschrift)
Ort und Datum
Auftragnehmer (Unterschrift)
Lieber von Hand ausfüllen?
Vorlage kostenlos herunterladen
PDF zum Ausdrucken · bearbeitbares Word (.docx)
Was die Vorlage enthält
- Auftraggeber, Auftragnehmer und Ausführungsort
- Genaue Leistungsbeschreibung und verwendete Materialien
- Festpreis oder Abrechnung nach Aufwand, mit Umgang bei Nachträgen
- Ausführungsbeginn und Fertigstellungstermin
- Abschlagszahlungen nach § 632a BGB
- Abnahme, Gewährleistung und Verjährung
So unterschreiben Sie sie mit dem Personalausweis
- 1
Vorlage herunterladen. Laden Sie handwerkervertrag als PDF oder Word herunter.
- 2
Ausfüllen. Tragen Sie die Angaben auf Ihrem eigenen Rechner in das Dokument ein.
- 3
Hochladen und unterschreiben. Laden Sie das ausgefüllte PDF auf esigner.de hoch, tragen Sie die E-Mail-Adressen ein und unterschreiben Sie mit dem Personalausweis.
Quelle und Rechtsgrundlage
Der Unternehmer wird zur Herstellung des versprochenen Werkes verpflichtet, der Besteller zur Entrichtung der vereinbarten Vergütung.
§ 631 BGB — Vertragstypische Pflichten beim Werkvertrag (öffnet in einem neuen Tab)Häufige Fragen
- Brauche ich einen schriftlichen Handwerkervertrag?
- Rechtlich nicht — der Werkvertrag ist formfrei. Praktisch schon: ohne schriftliche Leistungsbeschreibung lässt sich später kaum klären, was vereinbart war, und genau daran entzünden sich die meisten Streitigkeiten über Umfang und Preis.
- Was bedeutet die Abnahme?
- Mit der Abnahme erklärt der Besteller, dass er das Werk als im Wesentlichen vertragsgemäß akzeptiert. Sie hat drei Folgen: die Vergütung wird fällig, die Gefahr geht auf den Besteller über, und die Gewährleistungsfrist beginnt. Mängel, die bei der Abnahme bekannt sind, sollten ausdrücklich vorbehalten werden.
- Wie lange hafte ich für Mängel?
- Bei Arbeiten an einem Bauwerk beträgt die Verjährungsfrist für Mängelansprüche fünf Jahre, bei sonstigen Werkleistungen in der Regel zwei Jahre ab Abnahme. Vereinbaren Sie abweichende Fristen nur bewusst — gegenüber Verbrauchern sind Verkürzungen nur eingeschränkt zulässig.
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